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Kurfürstenklinik 82 - Arztroman


Kurfürstenklinik 82 - Arztroman

Janina will leben!
Kurfürstenklinik, Band 82

von: Nina Kayser-Darius

1,99 €

Verlag: Martin Kelter Verlag
Format: EPUB
Veröffentl.: 24.07.2018
ISBN/EAN: 9783740933142
Sprache: deutsch
Anzahl Seiten: 64

Dieses eBook enthält ein Wasserzeichen.

Beschreibungen

Mit den spannenden Arztromanen um die "Kurfürstenklinik" präsentiert sich eine neue Serie der Extraklasse! Diese Romane sind erfrischend modern geschrieben, abwechslungsreich gehalten und dabei warmherzig und ergreifend erzählt. Die "Kurfürstenklinik" ist eine Arztromanserie, die das gewisse Etwas hat und medizinisch in jeder Hinsicht seriös recherchiert ist.

Nina Kayser-Darius ist eine besonders erfolgreiche Schriftstellerin für das Genre Arztroman, das in der Klinik angesiedelt ist. 100 populäre Titel über die Kurfürstenklinik sprechen für sich, in denen zugleich die Entstehung einer romantischen Liebesgeschichte mit filigranem Geschick und großer Empathie gestaltet wird. Als versierte Kennerin medizinischer Sachverhalte berichtet Nina Kayser-Darius auf unterhaltsame Weise quasi aus dem Nähkästchen.

Frau Gansen, die Sportlehrerin der Klasse Drei B, eilte mit langen Schritten durch die Turnhalle auf das zarte Mädchen mit den langen braunen Haaren zu, das mit blassem Gesicht auf dem Boden saß, während ihm Blut aus der Nase lief."Du hast schon wieder Nasenbluten, Janina!" stellte sie mit einer Mischung aus Bestürzung und Ratlosigkeit fest. "Aber du bist doch mit deiner Mutter beim Arzt gewesen? Meiner Ansicht nach ist das nicht normal!Sie drückte dem Mädchen ein feuchtes Tuch in den Nacken und wies die anderen, die leise tuschelnd um ihre Klassenkameradin herumstanden, mit energischer Stimme an, mit den Übungen fortzufahren, die sie ihnen soeben erklärt hatte. Zögernd und sichtlich unwillig entfernten sich die Kinder. Es war interessanter, bei Janina zu bleiben, fanden sie, doch Frau Gansen war als strenge Lehrerin bekannt, die in ihrem Unterricht keine Faxen duldete, und so gehorchten sie.Janina sagte gar nichts. Sie hielt ihren Kopf nach hinten und hoffte, daß es bald aufhören würde zu bluten. Sie haßte es, im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen – jedenfalls, wenn es ihr nicht gutging. Dann hätte sie sich am liebsten unsichtbar gemacht. Ihr T-Shirt war blutverschmiert, das wußte sie. Und sie wußte auch, was ihre Mutter sagen würde, wenn sie es sah: "Meine Güte, Janina, kannst du dir kein Taschentuch unter die Nase halten, wenn du merkst, daß es wieder anfängt? Du weißt genau, wie schwer diese Blutflecken auszuwaschen sind.Ja, das wußte Janina mittlerweile, sie litt nun schon seit einiger Zeit an Nasenbluten. Aber der Kinderarzt, zu dem ihre Mutter sie geschleppt hatte, war der Ansicht gewesen, daß das genauso schnell wieder aufhören würde, wie es begonnen hatte. "Kein Grund zur Sorge, viele Kinder leiden unter gelegentlichem Nasenbluten.Wobei ›gelegentlich‹ in Janinas Fall eindeutig eine Untertreibung darstellte. In der letzten Zeit hatte ihre Nase mindestens zweimal pro Woche geblutet.

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