Inhaltsverzeichnis
Unterwegs mit Lore Marr-Bieger
Präambel
Impressum
Was haben Sie entdeckt?
Vielen Dank!
Slowenien: Die Vorschau
Slowenien - Hintergründe & Infos
Klima und Reisezeit
Winde
Landschaften und Naturschutz
Flora
Fauna
Feste und Veranstaltungen
Burgen und Schlösser
Kinder und Jugendliche
Heilbäder und Kurorte
Geschichte und Politik
Anreise
Unterwegs in Slowenien
Übernachten
Essen und Trinken
Sport
Wissenswertes von A bis Z
Ärztliche Versorgung
Botschaften und Konsulate
Einkaufen
Eintrittspreise und Ermäßigungen
Elektrizität und Trinkwasser
Finanzen
Informationen
Internet
Karten
Nachrichten/Wetter
Öffnungszeiten und Feiertage
Papiere
Post
Rauchen
Telefon
Zoll
Slowenien - Reiseziele
Nationalpark Triglav
Die Pflanzenwelt des Nationalparks Triglav
Kranjska Gora
Vršič-Pass
Podkoren
Rateče
Gozd Martuljek
Dovje
Mojstrana
Jesenice
Bled
Radovljica
Bohinj
Bohinjska Bistrica
Ribčev Laz
Bohinjsko jezero
Stara Fužina
Studor
Ukanc
Eisenbahnlinie durch den Nationalpark Triglav und in das Soča-Tal
Dampfzug-Ausflug von Bled nach Most na Soči
Soča-Tal
Sport & Freizeit im Soča-Tal
Bovec
Kobarid
Tolmin
Most na Soči
Seitentäler der Soča
Bača-Tal und Umgebung
Idrijca-Tal
Cerkno
Idrija
Nova Gorica
Goriška Brda
Kulturdenkmäler und Weingüter in der Brda
Karst und Umgebung
Vipava-Tal
Ajdovščina
Weitere sehenswerte Orte im Vipava-Tal
Štanjel
Postojna
Der Höhlenpark von Postojna (Adelsberger Grotten)
Höhlen in der Umgebung
Cerknica und Umgebung
Sehenswerte Natur- und Kulturdenkmäler
Lipica
Park Škocjanske jame
Rundgänge durch die Škocjan-Höhlen
Mittelslowenien
Kranj
Von Kranj nach Zgornje Jezersko
Škofja Loka
Kamnik
Ljubljana
Von Ljubljana in die Region Kočevska
Kočevje und Umgebung
Von Ljubljana Richtung Novo mesto und Krka-Tal
Novo mesto
Krka-Tal
Von Novo mesto in die Bela krajina
Metlika und Umgebung
Črnomelj und Umgebung
Ostslowenien
Maribor
Von Maribor nach Murska Sobota und in den Landschaftspark Goričko
Nach Murska Sobota
Murska Sobota
Ptuj
Ormož
Ljutomer und Landschaftspark Jeruzalem
Jeruzalem/Umgebung
Slovenska Bistrica
Slovenske Konjice
Celje
Unteres Sava-Tal - zwischen Zidani most und Brežice
Rogaška Slatina
Regionalpark Kozjansko
Velenje
Oberes Savinja-Tal
Gemeinde Solčava
Slovenj Gradec
Slowenische Riviera
Koper
Izola
Strunjan
Piran
Portorož
Kleiner Wanderführer Slowenien
Wanderung 1: Vom Vršič-Pass über den Sleme (1911 m) ins Planica-Tal
Wanderung/Mountainbiketour 2: Von Rateče zum Berg Peč (1508 m) am Dreiländereck
Wanderung 3: Von Gozd Martuljek zu den Martuljški slapovi
Wanderung 4: Von der Planina Golica zum Berg Veliki Golica
Wanderung 5: Vom Pokljuka-Plateau über den Triglav (2864 m) und das Sieben-Seen-Tal zum Bohinjsko jezero (2 bis 3 Tage)
Wanderung 6: Von Bohinjska Bistrica zum Črna prst (1835 m)
Wanderung 7: Auf dem Soča-Weg von der Quelle nach Bovec (2 Tage)
Wanderung 8: Aufstieg zum Berg Krn (2244 m) von der Südseite
Wanderung/Radtour 9: Von der Tolminka-Schlucht nach Čadrg
Wanderung 10: Über den Berg Kopa (1360 m) zum Berg Porezen (1630 m)
Wanderung 11: Vom Berg Krvavec zu weiteren Gipfeln
Wanderung 12: Von Zgornje Jezersko zur Berghütte Češka koča (1543 m)
Wanderung 13: Vom Kamniška-Bistrica-Tal zum Kamniško sedlo (1884 m)
Wanderung 14: Pohorje-Rundtour von Trije Kralje
Wanderung 15: Zum Rinka-Wasserfall und zur Frischaufov-Hütte
Wanderung 16: Über den Črni vrh und Ribniški vrh zum Ribniško jezero
Wanderung 17: Von Podgorje um den Berg Slavnik (1028 m)
Etwas Slowenisch
Übersichtskarten und Pläne
Index
Alles im Kasten
Steckbrief Slowenien
Triglav
Goldhorn, eine slowenische Alpensage
Kekec, der kleine Bergheld
Skiflugrekorde auf der Planica - hoch, höher, am höchsten ...
Triglav-Besteigung von der Nordseite
Baron Žiga Zois (geb. 1747 in Triest, gest. 1819 in Ljubljana)
Die Legende der versunkenen Glocke
Živa, Göttin der Liebe
Bienenstockbrettchen und andere Imkerei-Kunstwerke
Almwirtschaft in der Bohinj
Der Bohinjer Tunnel
Die Wiedergeburt der dampfenden Ladies
An die Soča
Massensterben an der Soča-Front (Isonzo-Front)
Soča-Wanderlehrpfad (Soška pot)
Anton Tožbar, der Bärentöter aus Trenta
Das Partisanenkrankenhaus Franja
Die Quecksilberminen von Idrija
Arbeit im Quecksilberbergwerk
Der Heilige Berg
Feine Weine aus der Brda
Die Region Karst
Weine aus dem Vipava-Tal
Der Gora - Wiege der Skier oder „als die Skier laufen lernten ...“
Wie Tropfsteine wachsen
Lichtscheue Grottenolme
Zur Doline der Mutter Gottes
Jože Plečnik (1872-1957)
Bären (Ursus arctos) - Verhaltenstipps
Der Untergang des Gottscheer Landes
Karneval auf Slowenisch - die Kurentovanje
Mithras-Kult
Donat Mg- nichts für schwache Herzen
Sv.-Ema-Pilgerweg (Emin-Pot)
Mountainbiken und Kajakfahren im Bergwerksstollen
Parenzana - „Weg der Gesundheit und Freundschaft“
Die weiße Taube von Izola
Die Geschichte des Piraner Salzhandels
Das weiße Gold von Portorož
Kartenverzeichnis
Regionen Sloweniens
Triglav-Nationalpark
Kraniska Gora
Kraniska Gora Umgebung
Bled Übersicht
Bohinj Umgebung
Soca-Tal
Bovec Umgebung
Kobarid Umgebung
Unteres Soca Tal
Karst
Mittelslowenien
Skofja Loka
Ljubljana Übersicht
Ljubljana-Altstadt
Novo mesto und Krka-Tal
Übersicht Ostslowenien
Maribor
Maribor-Ptuj Umgebung
Ptuj
Celje
Celje Umgebung
Velenje und Savinje-Tal
Slowenische Riviera
Koper
Izola
Piran
Portoroz
Wanderübersicht
Legende Wanderkarten
W1: Vom Vrsic-Pass über den Sleme ins Planika-Tal
W2: Von Ratece zum Berg Pec am Dreiländereck
W3: Von Gozd Martuljek zu den Martuljski slapovi
W 4: Pl-Golica
W5: Triglavbesteigung - Die Königsroute
W6 :Wanderung zum Crna prst
W7: Bovec: Auf dem Soca-Weg von der Quelle nach Bovec
W8: Aufstieg zum Berg Krn von der Südseite
W9:Von der Tolminka-Schlucht nach Cardg
W10: Cerkno: Über den Berg Kopa zum Berg Porezen
W11: Cerklje: Vom Berg Krvavec zu weiteren Gipfeln
W12: Zg. Jezersko: Zur Berghütte Ceska koca
W 13: Vom Kamniska-Bistrica-Tal zum Kamnisko sedlo
W 14: Pohorje-Rundtour von Trije Kralje
W 15: Zum Rinka- Wasserfall und zur Frischaufov-Hütte
W 16: Zum Berg Crni vrh an der Pohorje-Westseite
W 17: Von Podgorje um den Berg Slavnik
Legende
Slowenien West
Slowenien Ost
Unterwegs mit Lore Marr-Bieger
Lange Zeit kannte ich dieses grüne, dicht bewaldete Land nur von der Durchreise. Stopps legte ich schon damals im malerischen Bled ein und blickte sehnsüchtig zu den hohen Bergen. Ab 1996 legte ich den Grundstein für dieses Buch mit der Gesamtausgabe des Reisebuchs „Slowenien - Istrien“. 2006 veröffentlichte ich dann das erste Slowenien-Reisebuch, das mit den Jahren wuchs. Da das Land gerade für Sportfreunde sehr viele Möglichkeiten bietet - u. a. Wandern, Mountainbiken, Kajakfahren, Raften, Klettern, Paragliden, Segeln -, widmete ich mich neben dem Kulturellen in den Städten immer intensiver diesem breiten Aktionsfeld in der Natur - und davon hat Slowenien mehr als genug. Ich erkundete Winkel um Winkel dieses für mich faszinierende Land mit seiner alpinen, karstigen und mediterranen Landschaftsmischung und ließ mich vor allem auch von seiner imposanten, unkalkulierbaren Bergwelt berauschen. Das veranlasste mich letztendlich dazu, auch viele Wander- und Moutainbiketouren auszuführen.
Auch die gastfreundlichen, hilfsbereiten und offenherzigen Slowenen lieben ihre Natur und sind dort auch in ihrer Freizeit zu finden, außerdem kann man mit ihnen gerne und gut feiern. So wünsche ich Ihnen einen wunderschönen Urlaub im Land der Berge, der Ebenen, der Unterwelt, der Flüsse, der Wasserfälle, der Adria, der schmackhaften Küche und der leckeren, süffigen Weine.
„Srečno“ - viel Glück und natürlich „Uživajte“ - viel Spaß!
Ihre
Lore Marr-Bieger
Präambel
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In den Reisebuch-Updates schreiben die Autoren über aktuelle Entwicklungen, die unvorhersehbar sind. Erfahren Sie, welche Wanderungen nicht mehr begehbar sind und welches Restaurant einen neuen Pächter hat! Hier haben Sie die Möglichkeit, die buchrelevanten Neuigkeiten vor Ihrer Reise abzurufen:
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Grünes Blatt: Mit dem grünen Blatt haben unsere Autoren Betriebe hervorgehoben, die sich bemühen, regionalen und nachhaltig erzeugten Produkten den Vorzug zu geben.
Impressum
Text und Recherche: Lore Marr-Bieger Lektorat: Horst Christoph, Carmen Wurm (Überarbeitung) Redaktion: Heike Dörr Layout: Christiane Bauer, Susanne Beigott Karten: Janina Baumbauer, Hans-Joachim Bode, Judit Ladik Fotos: s. Fotonachweis GIS-Consulting: Rolf Kastner Grafik S. 10/11: Johannes Blendinger Covergestaltung: Karl Serwotka Covermotive: oben: Bled, unten: Jasna See (Kranjska Gora), gegenüberliegende Seite: Denkmal in Bohinjska Bistrica für die Erstbesteiger der Triglav (alle Lore Marr-Bieger).
Hinweis: Die Seitenzahlen beziehen sich auf das gedruckte Buch.
Fotonachweis
Alle Fotos Lore Marr-Bieger, außer: Hr. Bojan Tavčar, Cerkno: S. 516, 517 | Marketing Lipica: S. 249 | Marketing Škocjanske Jame: S. 252 (oben u. unten) | Tourismusverband Cerklje: S. 70 | Tourismusverband Logarska Dolina: S. 539 | Tourismusverband Zgornje Jezersko: S. 266, 523
(Hinweis: Die Seitenzahlen beziehen sich auf das gedruckte Buch).
Die in diesem Reisebuch enthaltenen Informationen wurden von den Autoren nach bestem Wissen erstellt und von ihnen und dem Verlag mit größtmöglicher Sorgfalt überprüft. Dennoch sind, wie wir im Sinne des Produkthaftungsrechts betonen müssen, inhaltliche Fehler nicht mit letzter Gewissheit auszuschließen. Daher erfolgen die Angaben ohne jegliche Verpflichtung oder Garantie der Autoren bzw. des Verlags. Autoren und Verlag übernehmen keinerlei Verantwortung bzw. Haftung für mögliche Unstimmigkeiten. Wir bitten um Verständnis und sind jederzeit für Anregungen und Verbesserungsvorschläge dankbar.
ISBN print: 978-3-95654-435-4
ISBN ePub: 978-3-95654-556-6
© Copyright Michael Müller Verlag GmbH, Erlangen 2005-2017. Alle Rechte vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr. Druck: hofmann infocom GmbH, Nürnberg
5. Komplett überarbeitete und aktualisierte Auflage 2017
Was haben Sie entdeckt?
Haben Sie eine freundliche Gostilna weitab vom Trubel, einen schönen Wanderweg oder ein nettes Hotel mit Atmosphäre entdeckt? Wenn Sie Ergänzungen, Verbesserungen oder neue Tipps zum Buch haben, lassen Sie es uns bitte wissen!
Schreiben Sie an: Lore Marr-Bieger, Stichwort „Slowenien“ | c/o Michael Müller Verlag GmbH | Gerberei 19, D - 91054 Erlangen | marr-bieger@michael-mueller-verlag.de
Vielen Dank!
Einen herzlichen Dank an das slowenische Fremdenverkehrsamt in München und an die Zentrale in Ljubljana für die Unterstützung. Zudem ein Dankeschön an alle slowenischen Tourismusverbände und zahlreiche weitere Personen, die durch ihre tatkräftige Unterstützung zum Gelingen dieses Buches beigetragen haben.
Und ein großes Danke an Oliver ...
Slowenien: Die Vorschau
Slowenien ist vielseitig
Slowenien ist ein kleines Land mit ungewöhnlich vielfältigen Landschaften: Hochgebirge mit malerischen Flusstälern, fruchtbare Ebenen, wildromantisch-karge Karstgebiete und märchenhafte Höhlensysteme. Viele dieser Landschaften stehen unter Naturschutz in Form von National-, Regional- und Landschaftsparks, auch zwei Geoparks sind zu finden.
In Slowenien könnten Sie morgens Ski laufen, mittags Ihren Espresso im Straßencafé nehmen, nachmittags in der Adria baden und abends Theater von Weltrang genießen. Da die Entfernungen in Slowenien kurz sind, erschließt sich die ganze Vielfalt des Landes ohne großen Zeitaufwand. Sie möchten klettern, reiten, wandern, angeln, Kajak fahren, Golf spielen, mit dem Gleitschirm fliegen ...? Oder lieber Kunst und Museen, Theater, Oper, Burgen und Schlösser genießen? Sie werden schwach bei deftiger Küche und feinen Weinen? Sie suchen eine kinderfreundliche Unterkunft? Oder ein Verwöhnprogramm in einer der vielen Thermen? Oder wollen Sie einfach nur Ruhe in schöner Natur? Dann werden Sie sich in Slowenien sicherlich wohl fühlen.
Slowenien ist grün
Sehr grün sogar. Mehr als die Hälfte Sloweniens ist von Wald bedeckt, hügelig bis bergig, von malerischen Tälern durchzogen. Wegen der dünnen Besiedelung und unterschiedlichen Klimazonen (kontinental, alpin, mediterran) ist der Reichtum der Tier- und Pflanzenwelt beeindruckend - die oft noch unberührte Natur Sloweniens ist Lebensraum für Hunderte bei uns teils längst ausgestorbene Arten.
Slowenien ist gebirgig
Der höchste Berg des Landes, der Triglav in den Julischen Alpen, ragt 2864 m in die Wolken und jeder Slowene, heißt es, sollte ihn mindestens einmal im Leben bestiegen haben. Für die heidnischen Slowenen verkörperte der Triglav, der Dreikopf, Gott mit seinen drei Häuptern: eines wacht über den Himmel, das andere über die Erde, das dritte über die Unterwelt. Kurz: Der Triglav ist das Stein gewordene Symbol der Vielfalt Sloweniens und hat deshalb zu Recht seinen Ehrenplatz auf der Nationalflagge.
Slowenien ist mediterran
Mit rund 40 km Länge kommt Sloweniens Küste zwar kaum über Marathon-Ausmaße hinaus, aber die alten, venezianisch geprägten Hafenstädte wie Piran, Izola und Koper sind überaus reizvoll und mehr als einen Abstecher wert.
Slowenien ist unterirdisch
Die weit verzweigte Unterwelt Sloweniens macht das kleine Land um einiges größer - mehr als 6000 Tropfsteinhöhlen und Höhlengänge sind zu entdecken, ein schier unergründliches Labyrinth mit Hunderten von Kilometern Länge. Allein die weltbekannten Höhlensysteme von Postojna und die als Weltkulturerbe unter UNESCO-Schutz stehenden Höhlen von Škocjan messen über 30 km.
Slowenien ist großstädtisch
Ljubljana, die Hauptstadt Sloweniens, ist mit rund 264.000 Einwohnern Sloweniens Herz und Seele. Die schmucke Barockstadt an der Ljubljanica bietet auf kleinem Raum alle Vorzüge einer Metropole - Kunst, Kultur, Wissenschaft, Technik ... und dies fast alles in Laufweite. Nicht zu vergessen Maribor mit seiner idyllischen Altstadt, das Kulturzentrum der Štajerska (Steiermark) und zweitgrößte Stadt Sloweniens im Osten des Landes.
Slowenien ist sportlich
Der Nationalpark Triglav ist für Wanderer und Skifahrer ein Eldorado. Golfspieler schwingen ihr Eisen bevorzugt im milden Klima der Region Bled mit dem herrlichen Bleder See. Bohinj und der Bohinjer See sind Startpunkte für den Aufstieg auf den Triglav und die anderen hohen Gipfel der Julischen Alpen. Bergwanderer entspannen sich in einem der bezaubernden kleinen Alpendörfer der Kamniker und Savinjer Alpen nach einer Tour über Berge und durch herrliche Täler. Reizvolle Erkundungen im Tal wie in der Höhe lassen sich per Mountainbike machen. Kajak- und Kanufahrer suchen in den türkis leuchtenden wilden Wassern der Soča oder im unberührten Krka-Tal nach Herausforderungen oder machen sich auf zu einer einsamen Kajakfahrt auf der Kolpa; Pferdenarren können in Lipica auf edlen Lipizzanern ausreiten ...
Slowenien ist heilsam
Die Heilkraft des slowenischen Thermalwassers ist seit alters her bekannt; vor allem im Osten Sloweniens warten viele Kurorte mit allem Komfort und vielfältigen Therapie- und Wellnessangeboten für Kranke und Stressgeplagte auf.
Slowenien hat Kultur
Musikfreunde lassen sich besonders in den Sommermonaten mit klassischen Konzerten in einer der vielen, mit hervorragender Akustik gesegneten Kirchen oder Klöster verwöhnen - die berühmte Philharmonie in Ljubljana zählt hier zu den unbestrittenen Highlights. Für Theater- und Ballettfans gibt es eine ganze Reihe guter Häuser und auch Rock, Pop, Techno und Ethnomusik sind überall im Land gut vertreten - die über Europas Grenzen hinaus bekannte Gruppe Laibach ist als New-Wave-Beispiel zu erwähnen. Auch in der bildenden Kunst hat sich das Land einen Namen gemacht: Zahlreiche slowenische Naivmaler, Bildhauer, Designer, Architekten sind weltweit bekannt und geschätzt; die Grafik- und Design-Biennalen in Ljubljana zählen zu den slowenischen Kunst-Events von internationalem Rang.
Slowenien schmeckt
So vielfältig wie das Land, so vielfältig sind die Gaumenkitzel, die seine Küche auf den Tisch zaubert, geprägt von den Kochkünsten fremder Herrscher und Kulturen - der Österreicher, der Italiener, der Ungarn. In den slowenischen Töpfen dampfen und garen Muscheln, Langusten und Hummer, Wild- und Lammgerichte, deftige Eintöpfe, fangfrische Seefische und Forellen ... Als Vorspeise ist z. B. Pršut-Karstschinken mit Oliven eine Empfehlung, als Nachspeise Käse aus echter Alpenmilch, direkt von auf den Almen weidenden Kühen, Schafen, Ziegen. Natürlich gibt es die Kalorien auch in süßer Form, von Potica, Palatschinken über Gibanica bis zur verführerischen Kremešnite. Und wenn Sie es lieber flüssig haben, auch zum Nachspülen bietet die Karte Feines: vom gehaltvollen Rotwein über den leichten Weißen bis zum Cviček, einer spritzigen Mischung aus beiden. Kurz: Ob Sie Gourmet sind oder einfach gerne essen und trinken - in der slowenischen Küche wird der Gaumen bestens bedient.
Slowenien ist gastfreundlich
Preiswerte Pensionen oder Appartementhäuser gibt es übers ganze Land verstreut, ebenso Touristische Bauernhöfe, die nicht nur für Familien mit Kindern eine tolle Unterkunftsvariante bieten. Klassischen Hotelkomfort gibt es in jeder Kategorie, Camper sind mit schönen Plätzen gut versorgt und wer es etwas spartanischer liebt: In den Alpen warten viele Berghütten, die dem Nicht-Schnarcher möglicherweise eine leicht unruhige Nacht bescheren, dafür frühmorgens einen atemberaubenden Ausblick. Auch um Kinder ist man sehr bemüht, ob auf den Touristischen Bauernhöfen, an Campingplätzen oder mit zahlreichen Events in den Städten. Sie sind gern gesehene Gäste - sind es doch auch meist die von morgen ...
Slowenien - Hintergründe & Infos
Klima und Reisezeit
Ostabstieg vom Triglav, 2864 m - herrlicher Weitblick auf Kredarica- und Planica-Hütte
Slowenien wird von drei Klimazonen geprägt: mediterranes Klima entlang dem schmalen Küstenstreifen, gemäßigt kontinentales Klima im Landesinneren und nach Osten, dazu alpines Klima in den Gebirgsregionen im Nordwesten des Landes. Besucher lockt dieses Land der klimatischen Gegensätze das ganze Jahr über an - zum Wandern, Bergsteigen, Mountainbiken, Paragliden, Klettern, Ski- und Langlaufen und zum Baden, Tauchen und Kajakfahren.
Mediterranes Klima ist nicht nur am Küstensaum zu finden, sondern auch in der Region Karst: warme Sommer mit wenig Niederschlag, im Herbst fällt Regen, die Winter sind mild. Hinsichtlich der Temperatur reicht der Einfluss des Mittelmeers bis hinauf ins Soča-Tal, es fällt aber deutlich mehr Niederschlag. Im Jahresdurchschnitt steigen die Temperaturen weder besonders hoch an, noch fallen sie extrem ab. Abweichungen können auftreten, wenn die Bora (slowenisch Burja) von Nordosten in den Küstenraum bläst. Weht im Sommer vom Meer her der angenehm erfrischende Maestral, ist mit klarem, schönem Wetter zu rechnen. Im Frühjahr und Herbst bringt der warme Jugo Regen und Bewölkung.
Die durchschnittliche Sonnenscheindauer beträgt an der Küste im Sommer 8 bis 11 Stunden/Tag, die Lufttemperatur 22 bis 23 °C, im Winter sind es 5 bis 7 °C. Der meiste Regen fällt im Spätfrühling sowie im Herbst.
Die Badesaison beginnt im Juni, dann steigen die Wassertemperaturen auf 20 °C und bleiben bis Ende September konstant zwischen 20 und 24 °C. Das Klima sorgt auch in den Monaten Juli und August für erträgliche Temperaturen: Nachts wird es nicht zu kalt, tagsüber nicht zu heiß.
Kontinentales Klima mit heißen Sommern und kalten Wintern nimmt von West- nach Ostslowenien stark zu. Die Niederschlagsmenge ist wegen der hügeligen bis bergigen Landschaft vergleichsweise hoch. Der meiste Regen fällt hier im Sommer. Im Ostteil des Landes beträgt der durchschnittliche Jahresniederschlag etwa 800 mm, im Zentrum sind es rund 1400 mm.
Alpines Klima herrscht im gebirgigen Nordwesten des Landes: warme Sommer und kalte, lange Winter mit Schnee. Es fallen bis zu 3500 mm Niederschlag pro Jahr. Beste Reisezeit ist hier Juni bis Anfang Oktober.
Klimatabelle Slowenien/Durchschnittstemperaturen in °C
Bovec
Tolmin
Stara Fužina
Postojna
Portorož
Ljubljana
Maribor
MurskaSobota
Jan.
-0,7
0,6
-2,8
-0,9
4,9
-1,1
-1,3
-2,3
Feb.
1,0
2,7
-0,9
0,6
5,7
1,4
1,1
0,5
März
4,8
6,5
2,7
3,5
8,3
5,4
5,2
4,8
April
9,1
10,5
7,1
7,5
12,0
9,9
10,0
9,7
Mai
13,2
14,7
12,0
12,1
16,4
14,6
14,7
14,5
Juni
16,5
17,8
15,2
15,4
20,0
17,8
17,9
17,6
Juli
18,7
20,0
17,3
17,7
22,6
19,9
19,6
19,2
Aug.
17,9
19,5
16,6
16,9
22,3
19,1
18,7
18,3
Sept.
14,7
16,3
13,5
13,7
19,1
15,5
15,2
9,3
Okt.
10,0
11,5
8,7
9,4
14,8
10,4
10,1
9,3
Nov.
4,6
6,0
2,9
4,4
9,8
4,6
4,5
4,1
Dez.
0,4
1,4
-1,4
0,2
6,1
0,0
0,1
-0,6
Jahr
9,1
10,6
7,6
8,4
13,5
9,8
9,7
9,2
Beste Reisezeit für die Adriaküste sind Mai, Juni und September bis Mitte Oktober. Im Juli und August herrscht Hochbetrieb sowohl durch die vielen ausländischen Touristen als auch durch die Einheimischen, die hier ihren Urlaub verbringen. Das Binnenland bereist man am besten im Juli und August, zum Wandern eignen sich auch Juni, September und Oktober. Wetterprognosen etc. (→ Wissenswertes von A bis Z/Nachrichten/Wetter).
Winde
An der Adria sind Bora, Jugo und Maestral die vorherrschenden Winde.
Bora: Sie ist ein kalter, böiger Fallwind aus Nordost. Zwischen Julischen und Dinarischen Alpen hindurch bläst die Bora bis hinunter zur Adriaküste mit Windgeschwindigkeiten bis zu 150 km/h. Besonders betroffen sind die Karstplateaus Nanos und Trnovski gozd mit dem Vipava-Tal - die Hausdächer werden hier mit schweren Steinen befestigt. Die Bora entsteht unter dem Einfluss verschiedener Wetterlagen. Im Winter entwickelt sie sich aus einem Hoch über dem Balkan - das Wetter ist dann schön, es ist trocken und kalt. Bei Stabilität des Hochs kann die „Winterbora“ bis zu zwei Wochen anhalten. Im Sommer kommt die Bora aus einem Tief über der Adria und führt nicht nur Sturm, sondern auch teilweise heftige Regenfälle mit sich. Meist ist sie nach wenigen Stunden durchgezogen, unter ungünstigen Umständen kann sie allerdings schon einmal bis zu drei Tagen dauern. Stürmt die Bora, ist höchste Vorsicht geboten - bei Segeltörns ebenso wie beim Auto- und Motorradfahren!
Jugo: Er weht an der Adriaküste aus Süd bis Südost und ist ein feuchter, warmer Wind mit Windgeschwindigkeiten bis zu 90 km/h. Binnen 36 bis 48 Stunden wird er etappenweise stärker und bringt Wolken, unruhige See und Regen.
Maestral: Ein Schönwetterwind aus Nordwesten, der vom Meer zum Land weht und von Anfang Juni bis Mitte September vorherrschend ist. Er beginnt vormittags zu blasen, ist gegen 14 Uhr am stärksten und endet vor Sonnenuntergang. Seine Intensität hängt vom Temperaturunterschied zwischen Meer und Land ab. Bleibt er aus, kann Wetterverschlechterung einsetzen.
Landschaften und Naturschutz
Slowenien bietet auf seinen nur 20.273 qkm eine einzigartige biologische, landschaftliche und kulturelle Vielfalt. Wasser prägt die Landschaft: Die größten und längsten Flüsse sind die Sava, die das ganze Land durchquert, dann die Drava im Osten und die smaragdfarbene Perle Soča, die im Nationalpark Triglav entspringt und in Italien ins Meer mündet. Daneben gibt es viele idyllische Flüsse wie Kokra, Savinja, Sava-Bohinja, Krka, Kolpa und Lahinja. Viele dieser Gebiete stehen unter Naturschutz.
Imposante Berge, v. a. die der Julischen Alpen und Karawanken, ragen in den Himmel und mittelhohe Bergzüge und Hügel durchziehen das Land - alles scheint grün in allen Nuancen. Grau, weiß und kahler wird es nur im kleinen, aber eindrucksvollen Karstgebiet nahe dem Meer bei Črni kal und auf dem Nanos. 60 % des kleinen Landes sind mit Wäldern bedeckt, jährlich werden 1,2 Millionen Bäume neu gepflanzt.
Slowenien weist eine sehr hohe Biodiversität auf: 12 % der Fläche stehen unter besonderem Gebietsschutz, 37 % sind Natura-2000-Gebiete. Aktuell gibt es einen Nationalpark, drei Regionalparks und 44 Landschaftsparks. Zu den engeren Schutzgebieten zählen 52 Naturschutzgebiete und 1217 Naturdenkmäler. Hervorzuheben ist natürlich der Nationalpark Triglav mit seinem namensgebenden höchsten Gipfel des Landes (2864 m), viele weitere imposante Spitzen locken hier.
Auf der UNESCO-Liste steht der Regionalpark Škocjanske jame mit seinem gewaltigen und tiefsten Höhlensystem, daneben der Regionalpark Kozjansko, der neben idyllischer Natur und Weinbergen auch mit sehr vielen Kirchen, Klöstern und Burgen aufwartet. Der Regionalpark Notranjska im Karstgebiet ist beachtenswert aufgrund seiner Sickerseen, u. a. mit dem größten Europas, dem Cerkniško jezero - ein Paradies für verschiedenste Vogelarten und beliebtes Winterquartier für Zugvögel. Auch der kleine, in der Bela kraijna liegende Regionalpark Lahinja mit seinem naturbelassenen Quellgebiet, den Karsterscheinungen und Naturdenkmälern steht auf der Liste.
Das Mineral Wulfenit, ein Molybdän-Bleierz - hübsch anzusehen, aber kein Schmuckstück, jedoch bedeutsam als Heizleiter für Hochtemperaturöfen
Der Landschaftspark Sečovlje beeindruckt durch seine malerischen aufgelassenen, aber noch intakten Salinengärten, die eine artenreiche Meerwasserflora und -fauna beherbergen. Auch der Landschaftspark Strunjan nahe dem Küstenort Piran hat noch seine Salzgärten und eine steile Felsenküste aus Flyschgestein. Malerisch ist auch der Landschaftspark Logarska dolina mit seinem fast unberührten Tal, eingebettet zwischen hohe Berge. Der Landschaftspark Kolpa wird durch den Fluss geprägt, der sich an der Grenze zu Kroatien durch die bewaldete Karstlandschaft schlängelt - eine fast unberührte Landschaft tut sich hier auf. Auch der Landschaftspark Goričko ganz im Osten beeindruckt durch seine Kulturlandschaft und die realisierte Symbiose von Mensch und Natur. Der Landschaftspark Kamniker und Savinjer Alpen bietet neben hohen Gipfeln und lauschigen Flüssen auch eine eigene Flora und Fauna, dazu geschützte Hirtensiedlungen und uralte Bergbauernhöfe.
Daneben gibt es die Geoparks, wie den von Idrija mit seiner u. a. zu besichtigenden Quecksilbermine und den grenzübergreifenden Geopark Karawanken mit Bergwerksstollen, wo es rund 30 bis 40 verschiedene Mineralien gibt, u. a. auch Wulfenit und Dravavit.
Auf der Natura-2000-Liste stehen u. a. auch die Murauen westlich von Murska Sobota und das Laibacher Moor, Ljubljansko barje, wo einst Pfahlbauten standen, heute Kanäle und Felder das moorige Gebiet durchziehen.
Den Besucher erwarten in diesen geschützten Gebieten beste Informationen an Schautafeln zu allen Themen.
Flora
Edelweiss
Alpenrose
Alpenmohn
Triglav-Enzian
Slowenien mit seinen vielfältigen Landschaftsformen wie Alpen, Tiefebenen, Karst und Küste zeigt auch in der Pflanzenwelt einen enormen Reichtum - jede Region besitzt ihre typische Flora und ist für Pflanzenliebhaber ein Augenschmaus.
Obwohl durch Abholzung schon stark dezimiert, sind Sloweniens Wälder immer noch üppig - knapp 60 % des Landes sind mit Wald bedeckt, über eine Million Hektar. Den größten Bestand bilden Laubwälder mit Eichen, Weiß- und Rotbuchen und Kastanien. Nadelbaumwälder (knapp 20 %) sind hauptsächlich auf die Alpenregion begrenzt. Der schmale, sehr dicht besiedelte Küstenstreifen ist fast baumlos, nur vereinzelt stehen Aleppokiefern, oft mit Macchia-Unterwuchs.
Die alpine Region zeigt sich, je nach Wetter, mit ihrer Blütenpracht von Juni bis in den September hinein. Zuerst, sich fast noch durch die letzten Schneereste schiebend, blühen Christrosen, Küchenschellen, Windröschen, Leberblümchen, Veilchen, dann Akeleien, Orchideen, Lilien, die ersten Sorten Enzian, die Alpenrose (Rhododendron), dann Arnika, Edelweiß, verschiedenste Glockenblumen, die kleine endemische Campanula zoysii und Potentilla nitida, Nelken und viele bei uns bekannte Steingartenpflanzen. Später im Jahr kommen Astern, Flockenblume und der purpurne und gelbe Enzian hinzu, die das Landschaftsbild eindrücklich prägen. Nicht zu vergessen die üppig durchsetzten Blumenwiesen, die je nach Jahreszeit in verschiedensten Farben leuchten und viele Heilpflanzen wachsen lassen.
Die Ebenen zwischen Drava und Save sind sehr fruchtbar, vor allem an der Mur, wo die Weiten des Pannonischen Beckens beginnen - hier ist die Kornkammer Sloweniens und Obst- und Weinbau wird noch auf dem kleinsten Fleckchen betrieben. In der Deltamündung der Dragonja entstanden die Salinen von Sečovlje. Die Salzgewinnung spielt heute kaum mehr eine Rolle, allerdings hat sich auf den ehemaligen Salzfeldern eine reiche Flora mit über 200 Arten entwickelt.
Enzian
Krainer Lilie
Campanula zoysii
Die Küste und der Karst sind die Heimat von Macchia und subtropischer Vegetation - das mediterrane Klima begünstigt eine Pflanzenwelt, deren Andersartigkeit auf Pflanzenliebhaber aus nördlicheren Regionen eine starke Anziehungskraft ausübt.
Durch die lange Regenzeit im Winter, kaum Frost und die mehrmonatige heiße Trockenperiode im Sommer ändert sich der Vegetationsverlauf: Die Wachstumszeit beginnt im Herbst mit Einsetzen des Regens, die Blütezeit ist meist im April und Mai nach dem Ende der Regenperiode. Die Trockenzeit überleben Bäume und Sträucher nur dank ihres tiefen Wurzelwerks. An krautigen Pflanzen überleben nur die einjährigen, die sich schnell noch durch Samenabwurf fortpflanzen, oder Knollenpflanzen, die sich, wie bei uns auch, einziehen und nach ihrem Winterschlaf mit der Regenperiode wieder austreiben. Im Spätsommer schließlich zeigt sich die Pflanzenwelt mit Früchten und Blättern wieder in ihrer ganzen Farbenpracht.
Macchia: Eine Landschaftsform, die durch menschliche Hand entstanden ist, vor allem durch Rodung der immergrünen Wälder in der Antike, später durch die ständige Holzentnahme: Bäume liefern Brennholz, Holzkohle, Harze, Gummi, Farben und Fasern. Aber auch Ziegen- und Schafverbiss richtete viel Schaden an. Die Macchia kann bis zu zwei Meter und höher werden, im slowenischen Küstengebiet und Karst trifft man häufig auf Mastix, Wacholder, Ölbaumgewächse, Heide, Ginster, Zistrose und viele verschiedene Knollengewächse.
Kultur- und Zierpflanzen: Durch Handelsbeziehungen mit teils weit entfernten Ländern gelangten auch exotische Pflanzen hierher - so Oliven, Feigen und Granatäpfel aus dem Orient. Die Araber brachten Zitrusgewächse wie die Apfelsine aus China mit. Agave, Bougainvillea, Oleander und die Tamariske wurden aus dem tropischen Amerika eingeführt. All diese Pflanzen, die die Städte und Dörfer verschönern, sind aus dem Mittelmeergebiet kaum mehr wegzudenken. Als Kulturpflanzen wachsen neben Wein und Oliven vor allem Pfirsich- und Kirschenbäume.
Fauna
Wegen der dünnen Besiedlung und der großen Waldbestände gehört Slowenien in Europa zu den Ländern mit den meisten Tierarten. Und oft ist dieses Land die letzte Rückzugsmöglichkeit für Tiere, die andernorts keinen Lebensraum mehr fanden oder bereits ausgerottet wurden.
Der schwarze „Alpensalamander“ kriecht durchs Gebüsch
Nicht nur im Zoo, auch in den unwegsamen Gebirgen und in den Wäldern südöstlich von Ljubljana, im Gebiet um Kočevje nahe der kroatischen Grenze und auch im Gebiet um den Snežnik kann man ihn heute noch bewundern: den Braunbären (Ursus arctos), den „König der Berge“. Rund 450 Bären leben in diesen einsamen Regionen (→ Kasten Bären). Inzwischen werden schon Trekkingtouren zu Meister Petz’ Futterstellen organisiert - und leider immer mehr Jagdtourismus betrieben, besonders mit wohlhabenden österreichischen und deutschen Gästen. Auch Luchse und Dachse schleichen durchs Dickicht und Baum- und Steinmarder gehen auf Raubzug. Reich ist der Bestand an Wildschweinen, Damhirschen, Wildkatzen, Rehen und Hasen. Und in den Gebirgen tummeln sich Mufflons, Steinböcke, Gämsen und Murmeltiere.
Zahlreich sind auch die ganzjährig heimischen Vogel- und Zugvogelarten. Es gibt Meisen, Lerchen, Stieglitze, Wachteln, Zaunkönige, Amseln, Krähen, viele Spechtarten (Bunt-, Mittel-, Klein-, Fichten-, Schwarzer Specht). Von den Zugvögeln nisten im Sommer Nachtigall, Schwalbe, Wiedehopf, Kuckuck und Turteltaube an der Küste. An Greifvögeln gibt es den Habicht und den Sperber. In entlegenen Gebieten findet man Eulen, Uhus und Steinkäuze. Nahe der Küste und in der Karstregion nisten Adler und Gänsegeier sowie die rar gewordenen Birkhühner. Beliebte Jagdobjekte sind die vielen Fasane und Rebhühner. An Sümpfen und Gewässern findet man Störche, Wildgänse und -enten, verschiedenste Reiherarten und natürlich Möwen und viele andere Wasservögel.
„Obermieter“ in Ostslowenien Alpine Wegelagerer am Triglav
Hervorzuheben für ihre besondere Fauna und natürlich auch Flora sind die geschützten Feuchtgebiete (Natura 2000) entlang der Mura in Ostslowenien, das „Moor von Ljubljana“ (Ljubljanso barje), der Sickersee Cerkniško jezero und die auf der Ramsar-Liste stehenden „Salinen von Sečovlje“ mit ihrer ganz eigenen Fauna. Viele der hier lebenden Reptilien wie Wasserschlangen, Eidechsennatter, Katzennatter und Leopardnatter sind, obwohl als Giftschlangen bezeichnet, völlig ungefährlich. Vor der Hornviper und - seltener - der Kreuzotter sollte man aber auf der Hut sein, sie sind tatsächlich giftig. Auf Gebirgswanderungen (im Norden Sloweniens) kann es durchaus vorkommen, dass man einer von ihnen begegnet. Es empfiehlt sich deshalb, auf solchen Wanderungen festes Schuhwerk zu tragen und vor allem auf diese eigentlich menschenscheuen Tiere ein wenig zu achten.
Im Meer tummeln sich die verschiedenartigsten Fische: Seebarsch, Steinbutt, Seezunge, Makrele, Thunfisch, Aal, Sardelle, Tintenfisch, Drachenkopf, Scholle, Languste. Muscheln werden in der Bucht von Strunjan gezüchtet. In Hunderten von Flussläufen springen zahlreiche Forellen, u. a. die Marmorataforelle in der Soča. Aber es gibt auch Hecht, Flussbarsch und den großen Wels und in den Seen gründeln die Karpfen. Von den angeblich 365 verschiedenen Fischarten kommen 198 im Süßwasser vor und versprechen dem Angler einen reichen Fang.
Feste und Veranstaltungen
Größere Städte und Touristenorte bieten ein breites Spektrum an Musik-, Theater-, Folklore- und Sportveranstaltungen, hinzu kommen die zahlreichen Patronatsfeste. Überhaupt wird kaum eine Gelegenheit ausgelassen, ausgiebig zu feiern. Die Tourismusverbände bieten einen jährlichen Veranstaltungskalender, der auch im Internet (z. B. www.slovenia.info) abrufbar ist.
Nachstehend ein kleiner Auszug der bekanntesten Festivitäten (→ Reiseteil/Veranstaltungen).
In ganz Slowenien Sv. Marija, das Kirchenfest der hl. Maria wird im ganzen Land mit großen Prozessionen am 15. Aug. gefeiert.
Wanderfestivals, u. a. in Bohinj, Bovec, Kobarid, Tolmin; Ende Sept.-Anf. Okt.
Bled Biathlon-Weltcup, zwischen Dez. und März auf der Pokljuka-Hochebene.
Oberkrainer Festival, Mitte Nov.
Internationale Ruderwettkämpfe, im Juni, meist am 2. oder 3. Wochenende.
Festival Bled, erste Julihälfte; mit klassischen Konzerten, Feuerwerk u. See-Illuminierung.
Die Legende der Wunschglocke, wird am 25. Dez. im Strandbad gespielt.
Bohinjsko jezero Kresna noč, am Sa Anf. Aug. Sommernachtsfest auf dem See.
Kmečka ohcet, Bauernhochzeit, am 1. Wochenende im Aug. bei Ribčev Laz.
Bovec Intern. Kajak-Wettbewerbe im Frühjahr.
Brežice Seviqc Brežice, Ende Juni-Anf. Sept.; Musikfestival der Klassischen Musik im Schloss Brežice, aber auch in Grad Mokrice, Kostanjevica und Rajhenburg.
Celje Mittelaltertag, auf der Burg, letzter Fr/Sa im Aug.; mit historischen Kostümen.
Cerknica Faschingsumzüge der Lavfarji.
Goriška Brda Kirschenfest, 2. Juniwochenende in Dobrovo, zudem viele Weinfeste.
Kranjska Gora Weltcup und Europapokal Alpin-Männer auf dem Vitranc zwischen Dez. und Febr.
Weltcup-Skispringen, im März in Rateče.
Snowboard-Europacup und Europapokal Hundeschlittenrennen im Febr.
Trebnje: Naive Malerei, Gemälde von Konrad Peternelj-Slovenec, 1988
Kekec-Woche, letzte Juniwoche.
Radrennen, „Sturm auf den Vršič“, 1. Sa im Sept.
Dreiländereck-Party, 2. Sept.-Sonntag.
Lendava Bograč-Fest, letzter Sa im Aug., größter Wettbewerb.
Ljubljana Kmečka ohcet, große Bauernhochzeit, Ende Juni; mit Brautpaaren aus verschiedenen Regionen in ihren Trachten. Druga Godba in Križanke, intern. Ethnomusik, Anfang Juni.
Intern. Jazz-Festival, erste Juliwoche.
Internationale Grafik-Biennale, Ende Juni-Ende Sept., zweijährig (nächster Termin 2017).
Internationale Design-Biennale, Mitte Sept.-Anf. Dez. , auch im 2-Jahres-Rhythmus (2018).
Internationaler Marathon Ljubljana, Ende Okt. (www.ljubljanskimaraton.si).
Maribor Sommerfestival in der Lent, Ende Juni-Juli, Theater, Folk und Jazz an der Drava.
Festival der „Alten Rebe“, 10 Tage Anf. Okt.; u. a. Ernte des alten Weinstocks und Wahl der Weinkönigin.
Murska Sobota Festival Soboški dnevi, 5-Tages-Fest Ende Juni mit Konzerten.
Piran Piraner Musikabende, Juli-Aug.; klassische Konzerte im Atrium des Minoritenklosters.
Sv. Jurij-Patronatsfest und auch Salinenfest, letztes Aprilwochenende.
Portorož Internautica, große Bootsmesse in der Marina, 5 Tage Mitte Mai.
Neptun-Taufe, Anfang Sept.; Begrüßung der Neulinge der Kapitänshochschule.
Ptuj Kurentizüge, Faschingsumzüge. Ptujska poletna noč, Sommernachtsfest, Samstag vor dem 5. Aug., mit Hochzeitspaaren aus ganz Slowenien.
Narodne zabavne glasbe, Volksmusik-Festival mit Gruppen aus ganz Slowenien; meist Anf. Sept.
Rogla Pilzpicknick, 3. So im Aug.
Slovenske Konijce Kirchenfest Sv. Janez, am 27. Juni, im Kartäuserkloster Žiče mit großer Prozession.
Tolmin Viele Open-Air-Festivals wie Metal (Ende Juli), Punk-Rock (Anf. Aug.) und Reggea (Mitte Aug.).
Burgen und Schlösser
In Slowenien gibt es Zigtausend Burgen und Schlösser, die durch die sozialistische Politik fast dem Untergang geweiht waren. Einige wurden in letzter Zeit wieder schön restauriert, einige werden, wenn mehr Geld vorhanden ist, renoviert und viele sind bereits verfallen. In einigen der ehemaligen Herrschaftssitze wurden noble Hotels eingerichtet, sie beherbergen Museen und Galerien oder dienen als Veranstaltungsorte. Viele der Burgen sind in den Ortskapiteln beschrieben; Infos auch über www.slovenia.info.
Namhafte Burgen und Schlösser: Dobrovo, Kromberk, Zemono, Predjama, Gewerkenegg (Idrija), Bled, Škofja Loka, Goričane, Bistra, Snežnik, Fužine, Ljubljana, Zaprice (Kamnik), Vrbovec, Bogenšperk, Otočec, Metlika, Mokrice, Brežice, Rajhenburg, Žužemberk, Bogenšperk, Sevnica, Tabor (Laško), Podsreda, Olimje, Celje, Velenje, Štatenberg, Ptuj, Dornava, Borl, Ormož, Betnava, Murska Sobota, Lendava.
Kinder und Jugendliche
Ein Urlaub macht keinen Spaß, wenn sich nicht auch der Sprössling wohlfühlt und Spaß hat! Kein Problem in Slowenien: An Flüssen wie Soča und Sava Bohinjka sind z. B. spezielle Familienraftings im Angebot. Pferdeliebhaber/-innen können auf Ponys, aber auch auf Dressurpferden wie den Lipizzanern u. a. in Lipica, im Lepena-Tal oder bei Izola Unterricht nehmen oder durchs Gelände reiten. Auch auf etlichen Touristischen Bauernhöfen gibt es Pferde, daneben sind meist noch Kühe, Schafe, Ziegen, Hühner, Hasen, Katzen und Hunde zu beäugen und zu streicheln.
Auch Museen können Kinder begeistern: u. a. das informative wie unterhaltsame Trenta-Museum (Soča-Tal), das Alpenmuseum in Mojstrana, das Experimentierhaus und das Eisenbahnmuseum in Ljubljana oder das Aquarium in Piran, ebenso der Zoo in Ljubljana. Faszinierend, nicht nur für Kinder, ist eine Eisenbahnfahrt mit alten Dampfloks von Bled nach Most na Soči oder per Höhlenbahn durch die mit Stalagmiten und Stalaktiten geschmückte Unterwelt des Höhlensystems der Postojna-Grotten. Auch die Grotten von Škocjan mit dem tief unten rauschenden Fluss sind für Kinder ein Erlebnis, ebenso die Wasserschluchten der Tolminka und Vintgar sowie die Trockenklamm Pokljuka. Eine rauschende Fahrt abwärts bieten die Sommerrodelbahnen von Bled, Kranjska Gora, Maribor und auf dem Krvavec. Die Älteren finden sicherlich Gefallen in den dort nahen Adrenalingärten, Bikeparks, an Ziplines (bei Bovec) oder bei einem Kletterkurs. Für Jugendliche ist auch das Bergbaumuseum in Velenje oder das Quecksilberschaubergwerk bei Idrija interessant oder man durchquert gleich die Stollen per Mountainbike oder Kajak, wie dies im Bergwerkstollen bei Mežica möglich ist.
Therme Čatež - familienfreundliche Anlage mit Tipis zum Schlafen
Daneben gibt es unzählige Burgen zu besichtigen, in Bled, Mokrice, Ptuj, Celje, Ljubljana oder Škofja Loka werden auch Ritterrüstungen gezeigt; Ritterturniere finden beim Höhlenschloss Predjamski (bei Postojna) oder in Celje statt. Spezielle Kinderfestivals wie in Velenje unter dem Motto Pippi Langstrumpf oder die Kekec-Woche in Kranjska Gora ermuntern zum Mitmachen. Auch das für Kinder gestaltete Piratendorf in Cateške Toplice mit Unterkünften in Tipis und schwimmenden Bungalows begeistert länger als nur ein paar Stunden.
Ein Erlebnis ist auch eine Bergtour, je nach Alter länger oder kürzer, wo man Kühe und Schafe und vielleicht auch Steinböcke, Gämsen, Steinadler, Murmeltiere und jede Menge hübscher und geschützter Alpenblumen sieht - und vielleicht auch noch in einer Hütte nächtigen darf. Schiffchen fahren kann man am See von Bohinj, auf der Ljubljanica in Ljubljana, auf der Drava bei Maribor oder dort lustige Floßtouren unternehmen. In den vielen Seen kann man schwimmen, sich in Flussbadebecken erfrischen. An der Slowenischen Riviera kann man ins Meer eintauchen, mit einem Schnorchel die Unterwasserwelt erkunden oder Schiffstouren mit einem Fischpicknick unternehmen. Spielplätze gibt es zuhauf, z. T. sogar bei Restaurants, und auch die Thermen bieten neben familienfreundlichem Camping oder Appartementhäusern große Wasserlandschaften zum Austoben.
Und - fast überall gibt es preiswerte Familienrabatte, die die Urlaubskasse schonen. Langeweile wird sich bei diesen schier unendlichen Möglichkeiten sicherlich nicht einstellen.
Heilbäder und Kurorte
Rogla Therme in Zreče - beste Lage unterhalb des Mittelgebirges Pohorje
In Slowenien gibt es im ganzen Land Heilbäder und Kurorte, viele davon mit langer Tradition und inzwischen mit großem Wellnessangebot. Mit 87 Thermalquellen hat Slowenien aufgrund seiner Größe die weltweit meisten Gesundbrunnen. Die Geschichte der slowenischen Thermalquellen geht bis ins Jahr 1147 zurück und auch das slowenische Mineralwasser wird schon seit über 400 Jahren in Europa geschätzt - die bekanntesten sind „Radenska Drei Herzen“ und „Donat Mg“. Die slowenischen Heilbäder und Kurorte haben sich zu touristischen Erholungszentren entwickelt, mit großen Kuranlagen, Hotels, Bungalows, Sporteinrichtungen, Spa- und Beautycentern, Kinderbetreuung; meist auch mit Campingplatz in der Nähe. Sehr beliebt sind Wellnessangebote von Ayurveda- und Akupunktur-Massagen über Bäder, Algenpackungen, Anti-Stress-Behandlungen und vieles mehr.
Die Kurbetriebe, meist Luftkurorte, bieten Trinkkuren von kaltem Mineralwasser, Thermalquellen mit Quelltemperaturen von 32-73 °C, Meerwasser und Salzsole, Aerosole zur Inhalation, heilkräftigen Schlamm, mineralische Peliode und Torf. Behandelt werden u. a. Rheumatismus, Störungen des Bewegungsapparats und Stoffwechsels, Frauenleiden, Herz- und Gefäß- sowie Nieren- und Harnwegserkrankungen, Erkrankungen des Nervensystems, der Atemwege, Augen, Verdauung und Haut.
Kurorte in Slowenien: Banovci, Čatež, Dobrna, Dolenjske Toplice, Laško, Rimski Toplice, Lendava, Moravske Toplice, Maribor, Mala Nedelja, Olimia, Portorož, Ptuj, Radenci, Rogaška Slatina, Strunjan, Šmarješke Toplice, Topolšica, Zreče.
Infos über Thermen und Kurorte im Reiseteil und unter www.slovenia-terme.si.
Steckbrief Slowenien
Fläche: 20.273 km2
Das Küstenstädtchen Izola mit seinem malerischen Jachthafen
Hauptstadt: Ljubljana, 287.000 Einwohner
Land und Leute: Seit 2004 ist Slowenien Mitglied der Europäischen Union und der Nato; 2007 Einführung des Euro.
Rund 2,07 Mio. Einwohner (Stand 2016): 83 % Slowenen, 2 % Serben, 1,8 % Kroaten, 1,6 % Bosnier; zudem Minderheiten wie 0,1 % Italiener und 0,3 % Ungarn (beide mit geschützter Stellung und Sitz im Parlament).
Sprache: Slowenisch, in gemischtsprachigen Gebieten auch Italienisch und Ungarisch; viele Slowenen sprechen zusätzlich Englisch, Deutsch oder Italienisch.
Religion: Überwiegend Katholiken, nur wenige Protestanten.
Politisches System: Parlamentarische Demokratie mit Mehrparteiensystem und Parlament mit zwei Kammern: Staatsversammlung und Staatsrat.
Klima: In Slowenien gibt es drei unterschiedliche Klimazonen - kontinental, alpin und mediterran.
Die Durchschnittstemperatur beträgt im Januar im Landesinneren 0-2 °C, im Gebirge unter 0 °C, an der Küste 2-4 °C.
Durchschnittstemperatur im Juli: im Landesinneren 19-22 °C, an der Küste 22-23 °C.
Niederschlagshöhe im Jahresdurchschnitt: von 800 mm im Nordosten bis zu 3500 mm im Nordwesten.
Slowenische Riviera: Der nördliche Streifen der Halbinsel Istrien gehört zu Slowenien und ist zweisprachig - Slowenisch und Italienisch. Orts- und Straßenschilder, behördliche Informationen usw. werden in beiden Sprachen aufgeführt.
Rauchverbot: In allen öffentlichen Gebäuden und am Arbeitsplatz.
Tourismus: 2015 belegten die Deutschen bei den Übernachtungszahlen Platz 3 hinter den Italienern. Auf Platz 1 befinden sich die Österreicher.
Bruttoinlandsprodukt (2015): ca. 38,54 Mio. Euro (18.680 € pro Kopf).
Telefonvorwahl/Internet: 00386/si
Autokennzeichen: SLO
Information: www.slovenia.info.