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BLANVALET VERLAG (HG.)

Hello Sunshine Lesehäppchen:
Exklusiver Prolog zu »Spätsommerliebe«
von Petra Durst-Benning plus Cocktailrezept
und ausgewählte Leseproben
von Geneva Lee, Sylvia Lott uvm.

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1. Auflage
Copyright © 2018 by Blanvalet
in der Verlagsgruppe Random House GmbH,
Neumarkterstr. 28, 81673 München
Umschlaggestaltung: © Johannes Wiebel | punchdesign
Satz: Uhl + Massopust, Aalen
ISBN 978-3-641-23338-9
V001

www.hello-sunshine.de
www.blanvalet.de

Inhalt

1. Cocktailrezepte

2. Prolog »Spätsommerliebe«
von Petra Durst-Benning

3. Leseproben

Leckere Cocktail-Ideen für den perfekten Lesesommer!

Sunshine Punch

3 cl weißer Rum

3 cl brauner Rum

1 cl Grenadine

3 cl Ananassaft

3 cl Orangensaft

3 cl Grapefruitsaft

Mit Eiswürfeln im Shaker schütteln, in ein Longdrinkglas auf einige Eiswürfel abgießen. Mit Ananasstück und Cocktailkirsche garnieren. Trinkhalm dazugeben.

Virgin Geneva (alkoholfrei)

1 cl Pfirsichsirup

2 cl Lime Juice

1 cl Grenadine

Soda

Garnitur: Physalis

1 Caipirinha-Glas mit Würfeleis befüllen. 1 cl Pfirsichsirup sowie 2 cl Lime Juice hinzugeben und mit Soda auffüllen. Danach vorsichtig 1 cl Grenadine am Strohhalm entlang eingießen. Den Glasrand mit einer abgeschnittenen Physalis garnieren.

Weitere Rezeptideen von Franz Brandl in »COCKTAILS. Über 1000 Drinks mit und ohne Alkohol.«

Petra Durst-Benning

PROLOG

Band 4 der Maierhofen-Reihe

Roman

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Freunde und Maierhofen-Urlauber,

herzlich willkommen zurück im Genießerdorf des Württembergischen Allgäus! Glauben Sie mir, es hat sich viel getan seit Ihrem letzten Besuch.

Ach, Sie waren noch nie in Maierhofen, kennen dort keine Menschenseele? Das ist zwar schade, aber nicht schlimm. Obwohl die »Spätsommerliebe« schon der vierte Band meiner Maierhofen-Reihe ist, können Sie auch diesen Roman wie jedes meiner Bücher für sich lesen. Es sind keine Vorkenntnisse nötig, ich verspreche Ihnen, dass Sie nach ein paar Seiten mitten im Geschehen sind!

Wie sehr man in meine Geschichten eintaucht, davon können die eingefleischten Maierhofen-Fans ein Lied singen. Denn was Therese, Greta, Christine, Rosi und all die anderen erleben, sind Erfahrungen, wie auch wir sie aus unserem Leben, unserem eigenen Umfeld kennen und deshalb umso lieber nachlesen.

Erinnern Sie sich, wie sich Magdalena und Apostoles im letzten Roman Hals über Kopf in ihre neue Liebe gestürzt haben? Und wissen Sie noch, was für eine wunderschöne Liebeserklärung Reinhard am Ende vom dritten Band seiner Christine gemacht hat? Einen ganzen Blütenstrauß an Liebe hat er ihr geschenkt …

Sich zu verlieben ist einfach, die Liebe am Leben zu erhalten ist dagegen sehr viel schwerer. Ganz gleich, ob man in jungen Jahren zueinander gefunden hat und seit Ewigkeiten zusammen ist, so wie mein Mann und ich, oder ob man sich erst später im Leben getroffen hat wie einige Paare in Maierhofen. Irgendwann kommt der Moment, an dem die Schmetterlinge verflogen sind und die Arbeit beginnt. Arbeit?

Es hat schon seine Gründe, dass die meisten Liebesromane genau an der Stelle enden, wo Miss Right nach einigen Hürden ihren Mister Perfect gefunden hat und sie sich selig in die Arme schließen. Was für ein Happyend! Was für ein perfekter Schluss! Als Leserinnen seufzen wir an dieser Stelle zufrieden auf. Klar stellt man sich manchmal die Frage, wie es wohl mit den beiden weitergeht. Ob die Romanheldin immer noch so happy ist, wenn ihr Schatz zum dritten Mal vergessen hat, aus dem Supermarkt eine Kiste Mineralwasser mitzubringen. Oder wenn sich herausstellt, dass er in Bezug auf die Finanzen kleinlich ist. Oder wenn es ihn plötzlich stört, dass sie jeden Abend mit ihrer besten Freundin telefoniert.

Wir Autoren machen es uns in dieser Beziehung ein wenig einfach, indem wir sagen: »Sie haben sich gekriegt! Was wollt ihr mehr? Unser Job ist an dieser Stelle erledigt!«

Das kann man natürlich so sehen. Da ich selbst auch gern und viel lese, spreche ich hier einfach mal für uns alle: Wir, die Frauen von heute, wollen beim Lesen erleben, wie Menschen sich entwickeln, als Person, aber auch in einer Beziehung. Wir wollen herausfinden, ob die liebgewonnenen Romanfiguren von den Stürmen des Lebens gebeugt werden oder daran wachsen. Immer nur eitel Sonnenschein? Das gibt es im wahren Leben auch nicht, wer weiß das besser als wir? Was jahrelang gut funktioniert hat, kann auf einmal zum Störfaktor werden. Unsere Bedürfnisse verändern sich, plötzlich spüren wir, dass wir etwas anderes benötigen als in all den Jahren zuvor. Oder dass wir Dinge, die uns früher immens wichtig waren, plötzlich nichtig erscheinen. Menschen kommen in unser Leben und gehen wieder, wir lassen uns von neuen Begegnungen inspirieren, wachsen im besten Fall daran. Kurz gesagt: Wir entwickeln uns weiter. Meinen Romanfiguren geht es nicht anders.

Wie ist das nun mit der »Spätsommerliebe«? Gibt es Geheimtipps für immerwährendes Liebesglück? Was gehört dazu, damit eine Beziehung lange währt? So intensiv wie beim Schreiben dieses Romans habe ich schon lange nicht darüber nachgedacht. Eine allgemeingültige Antwort habe ich nicht gefunden, dafür aber ein Mosaik aus vielen kleinen Steinchen, die – vielleicht – für den einen oder anderen ein großes Ganzes ergeben. Für mich persönlich war am Ende eine Erkenntnis, die Magdalena hatte, ganz wichtig. Aber lesen Sie bitte selbst …

Mit viel Liebe,

Ihre Petra Durst-Benning